Heute gibt's Neuigkeiten zum Thema Schreibnacht und NaNoWriMo!
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Come to the #Schreibnacht. We got Cookies!

Anlässlich der heutigen #Schreibnacht möchte ich gern an meiner Tradition festhalten, mit einem Blogpost in die Produktivitätsphase zu starten. Das hat zum einen etwas mit Prokrastination zu tun (neeein, alles gut.. ich hab keinen Respekt *hust* Angst *hust* vor meinem #NaNo-Rückstand) und zum anderen damit, dass ich einfach unheimlich gern für dich und meinen Blog schreibe und es dann einfach nur so „fluppt“. 😉

Also, was steht auf dem Plan?  Schnall dich an und halt deine Tasse Tee gut fest, denn heute habe ich mir vorgenommen, dich mit meiner Begeisterung für die #Schreibnacht Community vom Hocker zu hauen! Ja, du hast richtig gelesen. Vom Hocker! Und dann sammel ich dich vom Boden wieder auf und geleite dich mit Engelszungen in unsere Mitte. So machen wir das immer. Was denkst du denn, wo die ganzen Mitglieder herkommen?! 😀

 

Was ist da eigentlich los?

 

Was machen diese „Schreibnächtler“ denn da eigentlich so? Hauen die sich alle Nasen lang die Nacht um die Ohren? Ist das etwa eine von diesen neumodischen Sekten oder noch schlimmer: Haben wir es mit Schattengeschöpfen, Vampiren und Werwölfen zu tun!?

Ich wünschte, ich könnte letzteres bejahen. Oder vollkommen ausschließen. Aber vielleicht wäre das doch ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt. 😉

Die viel offensichtlichere und auch einfacher zu beantwortende Frage an dieser Stelle ist doch, wieso ich so erpicht darauf bin, dir diese bunte Community so ausführlich vorzustellen, dass ich ihr einen ganzen Blogpost widmen möchte. Nun, die Antwort umfasst natürlich mehr als nur einen Punkt, doch die Liste wird ganz klar von einer Sache angeführt:

Hier sind wir alle gleich. Bei der #Schreibnacht kann jeder mitmachen, mitschreiben und mitreden. Ganz gleich, ob du gerade deine erste Fanfiktion schreibst oder dein elftes Buch. Egal, ob es bei dir um blutige Mordfälle oder Prinzen auf weißen Ponnies (oder beides) geht: Du wirst immer jemanden finden, der oder die denselben Jam rockt und sich gern mit dir austauscht. Das ist es, was die #Schreibnacht für mich ausmacht!

 

Virtuelle Kekse und gewaltige Diskurse

 

Ich spreche da vom gemeinsamen Start in den Tag bei virtuellem Kaffee und Keksen im „Schreibmotivation“ Forum oder von spannenden Diskursen über unsere Rolle als Autoren und die Verantwortung, die damit einhergeht.

Wie weit darf ein Autor gehen, wenn er über Themen wie Gewalt und Krieg schreibt? Wie kann man verantwortungsvoll mit dem Thema Drogen innerhalb des eigenen Plots umgehen, ohne sich dabei selbst in ein Zensur-Korsett zu schnüren?

Ich finde, das sind spannende und wichtige Fragen, die ich mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht selbst gestellt hätte. Ein großer Teil meiner Entwicklung als Autor findet also vor allem auch in der Kommunikation und im Diskurs mit anderen Autoren statt. Das berühmte „stille Kämmerlein“ ist (wie bei vielen anderen auch) mein bevorzugter Arbeitsplatz und vor allem da tut es gut, sich regelmäßig mit anderen auszutauschen, die dir vielleicht genau den Standpunkt liefern, der deinen eigenen Horizont erweitert.

Und davon leben wir Schreiberlinge schließlich! Vom Über-den-eigenen-Tellerrand-hinausschauen. Vom Ich-kann-mich-in-dich-hineinversetzen. Und auch vom Ich-habe-eine-Meinung-die-ich-vermitteln-kann-auch-ohne-dabei-politisch-inkorrekt-zu-werden. Hell yeah!

 

Von Handtüchern, Flinten und echter Hilfsbereitschaft

 

Das kennst du bestimmt auch: Da spukt so eine Geschichte durch deinen Kopf. Nichts Halbes, nichts Ganzes. Manche schimpfen diese kleinen Wortgespinster auch „Plotbunnies“. Hast du Glück, kriegst du eines von ihnen zu fassen und schreibst es auf. Dann hast du deine ersten 200 Wörter und bist total euphorisiert. Ja! Da entsteht was! Und genau das ist doch die Magie, der wir alle so verfallen sind! Und dann – Stagnation.

Nach einigen Seiten stellen sich die ersten Fragen, auf die du keine Antwort weißt. Wieso sind Jen und Adam so sauer aufeinander, obwohl ihre Trennung damals doch einvernehmlich war? Wie ist das eigentlich mit der Ernährung von Elfen? Gab es im alten Rom schon Toiletten? Auf die eine oder andere Frage findest du mit guter Recherche noch eine Antwort, doch es gibt auch Dinge, die sich zu einer echten Schreibblockade auswachsen können.

Das ist mir gerade erst mit meinem #NaNo Projekt passiert. Und das einen Tag, bevor es losgehen sollte. Ich steckte völlig fest in meinem Prozess des Weltenbaus und war nach hunderten von durchgebrüteten Stunden immer noch keinen Schritt weiter. Bis ich mich endlich entschloss, mental aus meinem stillen Kämmerlein herauszukommen und meine missliche Lage mit der Community zu teilen, über die du diesen Beitrag gerade liest.

Und was soll ich sagen? Ich war innerlich tatsächlich soweit, das Handtuch und die sprichwörtliche Flinte ins Korn zu werfen. Allein der Austausch mit anderen Schreibern hat mir daraus geholfen. Niemand hat mir Tipps im Sinne von „du musst das so und so schreiben“ gegeben. Im Gegenteil: Der Austausch war in erster Linie von Verständnis, Offenheit und gutem Zuspruch geprägt. Dinge, die man sich selbst nur schwer geben kann. Für die es einfach ein Gegenüber braucht, das dich versteht und dir helfen möchte. Und wenn du eines in der #Schreibnacht findest, dann das!

 

Und weiter? Gibt’s da was umsonst?

 

Ja, da gibt’s auch was umsonst. Eine ganze Menge sogar. Neben gebührenfreien Motivations-Tritten und semi-therapeutischen Interventionen zum Beispiel eine monatliche #Schreibnacht, wie die heutige. Schau doch mal auf meinem Twitter vorbei (Infos siehe unten). Dann kannst du dir schon einen ersten Eindruck machen. 🙂 Das war aber noch nicht alles: Es gibt auch immer wieder foreninterne Special Events, wie zum Beispiel den Workshop zum Thema “Die ersten Schritte zum Roman” inkl. Tipps und Tricks zu Weltenbau, Charakterentwicklung und zum Schreiben von Dialogen. Dabei geht es immer mit einem hohen Grad an Professionalität, aber auch mit einer guten Prise Humor zu. So, wie das unter Kollegen eben sein sollte. 😉

 

Du möchtest auch dabei sein?

 

So. Nun sind wir beide am Ende meiner Lobeshymne angekommen und ich will dir natürlich nicht verschweigen, wie auch du Teil dieser starken Community werden kannst: Das Forum, unter welchem du dich registieren kannst, findest du hier. Auf Twitter findest du uns unter dem Hashtag #Schreibnacht, sowie den offiziellen Account hier. Zu guter Letzt gibt es dann noch die offizielle Facebook Seite hier und schon hast du das maximale Level an Vernetzung erreicht. 😉

Lass mir gern einen Kommentar da, wenn du Fragen hast oder noch besser: Wenn du ab jetzt auch zu uns gehörst und dich dieser Artikel dazu bewegt hat!

 

Bis ganz bald im Wald,

Fuxich

 

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