Eine Aktion für Buchblogs, die jede Woche mit einer neuen #Montagsfrage einhergeht.
Buchblog,  FUXBAU

Einmal #Montagsfrage Spezial mit Alles, bitte!

Die Sonne scheint, bunte Blätter rascheln überall: Das Leben im Wald ist schön! Schön ist auch, dass du mich heute in meinem Fuxbau besuchst. Nimm dir eine Tasse Tee und mach’s dir gemütlich, denn: Heute wird’s was länger.

Rumor has it, dass die fabelhafte Antonia von Lauter&Leise ihrem geneigten Publikum jede Woche eine zum schreib- und denkanstoßende #Montagsfrage stellt und damit die Aktion von Buchfresserchen weiterführt. Bisher hat sie uns diese Fragen aus den schönen Niederlanden zukommen lassen.

Schlau – denk ich so bei mir – wäre es doch, diese tolle Buchblogger-Aktion mit meinem Einstand in die Community zu verbinden und mich so ein wenig ausführlicher vorzustellen.

Deshalb gibt es heute ein #Montagsfrage Spezial mit Alles, so zu sagen. Ein Artikel, in dem ich nicht nur die aktuelle Frage beantworte, sondern auch die sechs davor. Womit wir bei insgesamt sieben #Montagsfragen ankommen, was doch in Anbetracht von sieben Wochentagen irgendwie eine runde Sache ist (irgendjemand da draußen, der/die das auch logisch findet?). Also, los geht’s!

 

Frage 1: Buchblogger-Vorstellungsrunde: Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?

 

Das letzte Buch, welches ich passenderweise auf einem Langstreckenflug an-, duch- und fertiggelesen habe, war „Universum für Neugierige – Vom Urknall bis heute“ von Harald Lesch. Wenn dich interessiert, wie mir das Buch gefallen hat und wieso ich oben das Wort „passenderweise“ benutze, kannst du hier meine Rezension lesen.

Im Moment lese ich abends im Bett „Tuor und seine Ankunft in Gondolin“ von J.R.R. Tolkien, welches ich in einer Kiste auf dem Dachboden gefunden habe. Du wirst sicherlich bald feststellen, dass ich ein absoluter Mittelerde-Fan bin und so löst dieses kleine Büchlein doch immer auch ein Nachhause-Kommen-Gefühl bei mir aus. Da ich momentan immer nur wenige Seiten vorm Einschlafen schaffe, nehme ich dieses Gefühl dann mit in meine Traumwelt. Herrlich!

Auf meiner Nein-das-liest-du-nicht-irgendwann-sondern-noch-dieses-Jahr-Liste steht „Titenherz“ von Cornelia Funke. Einfach, weil ich endlich den Film sehen will und ich diesen aber (aus OCD-logischen Gründen) nicht gucken kann, solange ich die Trilogie nicht fertig gelesen habe. Und ja, Asche auf mein Haupt. Obwohl mir der erste und zweite Teil vor einigen Jahren beim ersten Lesedurchgang sehr gut gefallen haben, habe ich „Titentod“ immer noch nicht gelesen. Also alles nochmal auf Null und diesmal dann auch mit Fuxbau-Lesetagebuch-Rezensions-Eintrag.

 

Frage 2: Ist Hörbuch-Hören für dich mit „klassischem“ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?

 

Klare Sache: Grundverschieden! Ich bin generell absolut kein Fan von Hörbüchern. Ich habe dem vielgelobten Harry Potter Hörbuch eine Chance gegeben und ich habe es auch mit meinem geliebten Herrn der Ringe versucht. Irgendwie werde ich nicht warm mit dieser Art der Literaturverwertung.

Einzige Ausnahmen: Humoristische Titel, die entweder vom Autor selbst, von Jürgen von der Lippe oder von Christoph Maria Herbst gelesen werden. Da bin ich mit an Bord und kicher leise im dunklen Zimmer in mein Kopfkissen.

 

Frage 3: Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, den du besser fandest als das Buch?

 

Kurz und knapp: Nein.

Etwas ausführlicher: Ich sehe mir hin und wieder gern die Verfilmungen lieb gewonnener Bücher an. Zum einen, weil ich gern der Fandom-Kultur fröne und dazu neige, alles zu verschlingen, was mit einem bestimmten Fandom zu tun hat und zum anderen, weil ich gute Filme mag. Und wenn die Story bereits ein Hit ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen guten Film handelt, doch gleich um vieles höher.

Dass mir dabei aber mal ein Film untergekommen wäre, der mir besser als das Buch gefallen hat? Leider nein.

 

Frage 4: Ordnest du deinen Bücherschrank oder geht bei dir alles kreuz und quer?

 

Normalerweise ist es recht ordentlich hier im Fuxbau. Ich gehöre zu den Buchfetischisten, die ihre Bücher tatsächlich auch regelmäßig abstauben. Und dabei liebevoll streicheln. Und sich dann wundern, ob man das in der Öffentlichkeit wirklich so breittreten sollte.

Eine richtiggehende Ordnung im Sinne einer Sortierung gibt es in meinem Bücherschrank allerdings nicht. Einzig die Fachbücher für’s Studium werden von der Belletristik getrennt gehalten und zusammengehörende Reihen stehen auch nebeneinander. Ansonsten bin ich eher so der Nach-Größe-Nebeneinander-Steller.

 

Frage 5: Musstest du schon einmal ein Buch abbrechen, weil es zu gruselig war?

 

Zum Glück nicht! Das liegt aber mit Sicherheit nicht daran, dass ich ein besonders unerschrockener Lesefux wäre, sondern daran, dass ich mir generell keine gruselige Literatur aussuche. Ich habe in meinem Leben genau einen Thriller gelesen (von Cody McFadyen) und bin bis heute noch ein wenig traumatisiert. Es geht mir da ähnlich wie Antonia: Ich hab einfach eine zu lebhafte Fantasie und die nutze ich dann doch lieber für die ungruselige Variante von Spannung.

 

Frage 6: Was ist dein ultimativer Trick, um mehr und regelmäßiger zu lesen?

 

Ich befürchte, dass mein ultimativer Trick nicht ganz so ultimativ ist, wie du und ich es gern hätten: Mehr lesen kann man nur, indem man mehr liest. Das ist ähnlich wie mit der Angst, die man nur besiegt, indem man durch sie hindurch geht. Einfach machen und sich dann von der Geschichte mitreißen lassen! Funktioniert bei mir immer am besten.

 

Frage 7: Schreibst du überwiegend Rezensionen über Bücher, die dir gefallen oder auch über Bücher, die dir nicht gefallen?

 

Hiermit sind wir bei der letzten und aktuellsten #Montagsfrage dieses Artikels angekommen. Meine Antwort kann ich hier im Fuxbau (noch!) nicht belegen, also bitte ich dich um einen kleinen Vertrauensvorschuss (jetzt, wo wir uns doch auch schon ein bisschen kennen).

Ich rezensiere sowohl Bücher, die ich gut finde, als auch solche, die nicht meinem Geschmack entsprochen haben. Das habe ich bis jetzt vor allem in Form von Mund-zu-Mund-Propaganda und im Rahmen von Amazon-Bewertungen getan. In Zukunft kannst du meine Gedanken zu den verschiedensten Titeln natürlich hier an Ort und Stelle finden.

Meine schmerzhafteste Erfahrung in diesem Zusammenhang war der vor-vor-letzte Titel von Paolo Coelho aus dem Jahr 2013, welchen ich auf Englisch gelesen habe. Damals hatte er mich im Flughafen-Bookshop auf dem Weg nach London angelacht und ich hatte keinen Zweifel, dass das neuste Werk eines meiner Lieblingsautoren mir auch diesmal wieder die Reisezeit versüßen würde. Was soll ich sagen: Ich habe das vor-letzte und das letzte Buch von Paolo nichtmehrgekauft oder gelesen. Vielleicht tue ich ihm Unrecht, vielleicht bin eine kleine Fux-Leberwurst. Aber ganz ehrlich: „Adultery“ war wirklich schlecht.

 

Und, hat’s geschmeckt?

 

So, jetzt bist du dran: Wie hat dir mein Auftakt hier im Fuxbau gefallen? Welche Bücher willst du dieses Jahr unbedingt noch von deinem SuB auf deinen Nachttisch verfrachten? Und hat dir die diesjährige Grusel-Saison schon einen Titel beschert, den du vor lauter Horror nicht zu Ende lesen konntest? Lass mir einen Kommentar da und komm auch nächste Woche gern zur neuen #Montagsfrage wieder bei mir vorbei.

 

Bis ganz bald im Wald,

Fuxich

 

 

 

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